Unsere komplette Geschichte
Wir sind Robert und Liubov, zwei ganz normale Menschen, die irgendwann gemerkt haben: So wie es hier in Deutschland läuft, machen wir das nicht mehr mit. Wir haben Jahre lang gearbeitet, Verantwortung übernommen, unsere Rechnungen bezahlt, uns weitergebildet, alles richtig gemacht – und trotzdem bleibt am Ende des Monats fast nichts übrig. Nicht weil wir faul wären oder Blödsinn machen, sondern weil das System hier irgendwann so wurde, dass du kämpfst, arbeitest, funktionierst – und trotzdem trittst du auf der Stelle.
Wir reden hier nicht von Luxus oder „Reichtum“, sondern davon, sich ein kleines, ruhiges Leben aufzubauen. Ein Haus, ein bisschen Sonne, ein Garten, ein Hund, Ruhe. Punkt. Und wenn man dann irgendwann merkt, dass selbst das in Deutschland kaum noch möglich ist, dann muss man ehrlich zu sich sein: Willst du so weitermachen, oder änderst du etwas? Bei uns war die Antwort klar: Wir ändern etwas.
Ich, Robert, komme aus dem Handwerk. Metallbauer, dann Trockenbau, über 25 Jahre Erfahrung, später Projektleiter mit Verantwortung und Brandschutz. Ich habe schon ein eigenes Unternehmen geführt. Drei Jahre lang lief das gut, Kunden zufrieden, Arbeit sauber, alles ehrlich. Und dann kam eine Schätzung vom Finanzamt. Kein Gespräch, keine Diskussion, einfach Zahlen erfunden. Und als kleiner Betrieb hast du keine Chance, gegen sowas zu kämpfen. Also wurde das Unternehmen dichtgemacht. Nicht weil wir schlecht waren – sondern weil ein System meinte, es besser zu wissen. Das tut weh. Das frisst in dir. Aber es hat mir eines beigebracht: Nie wieder ein System, das dich kaputtmacht, obwohl du alles richtig machst. Liubov hat ihren Weg ebenfalls gemacht. Einzelhandelsausbildung, viel Erfahrung im kaufmännischen Bereich, aus der Ukraine nach Deutschland gekommen, hier neu angefangen, alles aufgebaut. Und dann die Realität hier gesehen: Menschen, die arbeiten und trotzdem Angst haben müssen, ob das Geld reicht. Ein Leben voller Druck. Und ganz ehrlich: Das macht etwas mit dir. Irgendwann fragst du dich: Warum eigentlich? Wofür?
Wir beide lieben das Leben. Wir lieben Sonne, Wärme, Meer. Wir lieben Ruhe. Unsere schönsten Weihnachten waren nicht in Deutschland, sondern zum Beispiel in Marseille – spontan hingefahren, am Wasser entlanggelaufen, Kaffee getrunken, Weihnachten ohne Stress, ohne Konsumwahnsinn, einfach nur Leben. Santa Pola, Spanien – Sonne im Winter, das war ein Gefühl, was uns nicht mehr losgelassen hat. Es war wie ein Vorgeschmack auf das, wie das Leben eigentlich sein kann, wenn man sich traut. Und dann kam die Entscheidung: Wir bauen uns etwas Neues auf. Nicht blind, nicht Hals-über-Kopf, wie viele, die auswandern und scheitern, weil sie nur träumen und nicht planen. Nein. Schritt für Schritt. Bodenständig. Mit Plan und Disziplin. Wir sparen. Wir strukturieren. Wir bauen Kapital auf. Wir wissen, was wir können. Wir wissen, was wir nicht können. Wir bereiten uns vor.
Unser Ziel ist klar: Zypern. Warum? Sonne, Meer, niedrige Kriminalität, freundliche Menschen, ein ruhigeres Leben. Steuern, die fair sind, statt erdrückend. Ein Land, wo Arbeiten wieder Sinn macht. Wir wollen dort eine LTD gründen und das machen, was wir am besten können: Bauen, überwachen, Qualität liefern. Nicht laut, nicht protzig, sondern ordentlich, sauber, zuverlässig. Unser Plan: Ein kleines Haus in Strandnähe, renovierungsbedürftig, maximal 70.000 Euro. Wir machen das selbst, Schritt für Schritt, ohne Stress. Dazu eine Solaranlage, damit wir unsere Stromkosten langfristig selbst im Griff haben. Ein Büro im Hause, übersichtlich, effizient. Tablets für Baustellen, PlanRadar für Dokumentation, PCs für Planung und Berichte. Kein Chaos, sondern Struktur. Und alles, was wir anschaffen, macht Sinn und zahlt sich langfristig aus.
Wir sparen monatlich, wir investieren langfristig in ETFs, wir nutzen unsere Erfahrungen – auch die schmerzhaften. Ich habe im Trading Geld verdient und in einem Crash viel wieder verloren. Dann in Krypto gehodlt, zwei Software-Wallets gehackt – wieder Lehrgeld. Das passiert nur einmal. Heute ist unser Ansatz klar: Langfristig, sicher, planbar. Kein Zocken mehr, sondern Ruhe und Struktur. Wir lernen Englisch und Griechisch. Nicht perfekt, aber mit täglicher Disziplin, jeden Abend ein Stück. Und wir bringen unsere Sprachen mit: Deutsch, Polnisch, Russisch und Ukrainisch. Das wird uns helfen, auf Zypern Kunden zu erreichen, die sonst keiner erreicht.
Und ja, wir haben auch unser Leben hier. Unsere Pflanzen, unser Hund, unser Alltag. Liubov hat ihre Pflanzen liebevoll gepflegt – jeder Topf ein Stück Zuhause. Es wird nicht leicht, sie zurückzulassen, aber manchmal bedeutet Neubeginn eben auch Loslassen. Und unser Hund? Der kommt natürlich mit. Der ist Familie. Viele hätten diesen Weg früher gemacht. Wir haben gewartet, weil wir es richtig machen wollen, nicht schnell. Und weißt du was? Wir sind stolz darauf. Wir bauen kein Instagram-Auswanderermärchen. Wir bauen ein echtes Leben. Ein ruhiges, sauberes, ehrliches Leben. Mit genug Geld, aber ohne Wahnsinn. Mit Arbeit, aber ohne Stressmaschine. Mit Sonne, aber ohne Größenwahn.
Wir wollen ein kleines Haus, einen kleinen Garten, ein ruhiges Leben, ein paar gute Kunden, die unsere Arbeit schätzen, und genug Zeit, um zu atmen. Das hier ist unser Weg. Und wir gehen ihn. Schritt für Schritt. Mit Herz, Verstand und offenem Blick. Nicht weil wir müssen, sondern weil wir es wollen. Weil wir glauben, dass man sein Leben bauen kann – so wie ein gutes Haus: mit Fundament, Geduld, Plan und der richtigen Einstellung.
Und wenn jemand fragt, warum wir das machen, dann sagen wir einfach: Weil wir leben wollen. Nicht überleben.